Klaus Stanjek2018-08-31T09:54:19+00:00

Klaus Stanjek

Klaus Stanjek ist Dokumentarfilmer, Hochschullehrer und Anthropologe. Gebürtig in Wuppertal, studierte er Sozialanthropologie, promovierte mit kulturenvergleichenden Verhaltensbeobachtungen am Max-Planck-Institut und studierte anschließend an der HFF München Dokumentarfilm. Seit 1983 neben der Herstellung von Filmen auch als Dozent tätig (in München, Bozen, Colombo, Addis Abeba, Peking, Leipzig, Teheran, Jenin, Bushehr). Von 1993 bis 2014 unterrichtete er als Professor für Dokumentarregie an der HFF Potsdam. 2006 + 2007 Dokumentarwerkstatt gemeinsam mit einer iranischen Filmhochschule. Mitglied zahlreicher Jurys und Auswahlkomitees bei internationalen Filmfestivals und beim DAAD. Mehrere Studien und Schriften zum Dokumentarfilm.

Neben der Mitarbeit (Kamera, Ton) bei mehreren Dokumentarfilmen entstanden zahlreiche eigene Filme (Regie + Produktion). Klaus Stanjek macht Filme zu sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Themen für das Kino, das Fernsehen und Bildungsarbeit. Seine Filme handeln von Kehrseiten der Geldgesellschaft, von Gegenwelten, von archaischen Welten und Kinderwelten. Häufig findet sich in ihnen die Frage nach anderen Arten zu leben.

Stanjek lebt in Babelsberg bei Berlin.

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Ausgewählte Filme Regie:

Klänge des Verschweigens (2013)
90 Min. / HDCam, DCP
Die ignorierte Geschichte der KZ-Häftlinge mit dem Rosa Winkel
Festivals: München, Hamburg, Münster, Bozen, London, Jerusalem, Moskau, St. Petersburg, Sidney, Melbourne, Minsk, Olomouc, u.v.a.
Preise: Hauptpreis „William-Dieterle-Preis 2013“; „Bürgerpreis“ Nonfiktionale 2014; „Best Documentary“ Side-by-Side-Festival St. Petersburg 2015; „Best Script“ History Filmfestival Rijeka 2017; „Film des Monats“ 2014 der FBW; „Besonders Wertvoll“ der FBW
Verleih Kino: W-Film Köln, DVD: good!- movies, TV: WDR

Kommune der Seligen (2004)
96 Min. / DigiBeta (16:9)
Eine Innensicht in die Hutterische Gesellschaft
Festivals: Amsterdam, Bozen, München, Leipzig, Berlin, Göttingen, Olomouc, Freistadt, Thessaloniki
Preis: Hauptpreis „Bester Dokumentarfilm“ bei CinemaBolzano 2005

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