Für kurze Zeit Napoleon2017-06-26T08:02:49+00:00

Project Description

Er ist kaum zu bremsen. Und er war Napoleon.

Für kurze Zeit Napoleon

Er ist einfallsreich und kaum zu bremsen. Er ist seit 15 Jahren arbeitslos… Und er war Napoleon.

Vor zwanzig Jahren verwirklicht der Arbeiter Wolfgang Krone seinen Traum: Einen abendfüllenden Super-8-Spielfilm über den Russlandfeldzug Napoleons. Krone spielt selbst Napoleon und avanciert während der Dreharbeiten in Hannover zu einer regionalen Berühmtheit. Doch später will den Film niemand sehen, Krones Ruhm verebbt. Für Krone steht aber fest, er wird Künstler.

Bis heute versucht sich dieser moderne Don Quichotte an immer neuen, ehrgeizigen Projekten. Auch sein eigentliches Ziel scheint schwer erreichbar: nämlich Freunde fürs Leben, Geborgenheit und Liebe zu finden. Aber Dank seiner unerschrockenen und selbstironischen Weltsicht bleibt seine Hoffnung auf Erfolg und Zuneigung ungebrochen.

Regie: Bart van Esch
Genre: Kinodokumentarfilm
Dauer: 90 min.  | 58 min.
Format: HDCAM | 35 mm

Poster_NAPOLEON
Jahr 2004
Buch | Regie Bart van Esch
Kamera Adri Schrover
Kameraassistent Matthias Kind
Ton Bert van den Dungen, Boris Jöns, Andreas Ruft
Musik Wolfgang Krone
Schnitt Katja Dringenberg | Schnittassistent Manfred Hielscher
Produktionsleiter Michael Krause
Aufnahmeleitung Karsten Fecht
Produktionsassistentin
Andrea Kuserau
Postergestaltung tho Aspern . design
Herstellungsleitung Peter Roloff
Redaktion NDR Edith Beßling
Produktion Peter Roloff – maxim film Bremen/Berlin,
George Weiss – Metropolitan Pictures, Amsterdam
Produktionsförderung nordmedia Fonds GmbH Niedersachsen/ Bremen aus Förderbeiträgen des NDR, Stichting Nederlands Fonds voor de Film
„Streng gucken und herumkommandieren, das liegt mir.“
(Wolfgang Krone über seine Rolle als Napoleon)

„Das ist das Allerschlimmste, du kannst ohne Menschen nicht leben.“
(Wolfgang Krone über Freundschaft)

„Jeder Mann sucht seine Mutter, sonst würden die Männer keine Frau suchen.“
(Wolfgang Krone über Frauen)

Auf einem Acker steht der 55-jährige Wolfgang Krone und erinnert sich an die
Dreharbeiten eines einzigartigen Filmprojekts. Vor gut zwanzig Jahren drehte
der damalige Lagerarbeiter einen Spielfilm über Napoleons Russlandfeldzug.
Mit Hilfe vieler jugendlicher Freunde schuf Krone den abendfüllenden Film
„Die Erinnerungen des Grenadiers Rousseau“. Gedreht wurde auf dem
Amateurformat Super-8. Wolfgang Krone selbst spielte die Rolle des
korsischen Feldherrn. Die mehrjährigen Dreharbeiten stellten die jungen
Filmemacher auf eine harte Zerreißprobe.

Zwei Jahrzehnte nach dem Napoleon-Film treffen sich die Freunde von einst an
der Waterloo-Säule in Hannover, um die Dreharbeiten mit ihren Licht- und
Schattenseiten Revue passieren zu lassen. Und auch noch heute schlägt
Wolfgang Krone von seinen einstigen Mitstreitern eine Woge des Respekts
entgegen. Sie erzählen von ihren individuellen Erfahrungen mit Krone –
Interviews, in denen die Reaktionen von Distanzierung bis
Freundschaftsbekundung reichen.

Nach wie vor träumt Wolfgang Krone von einer Karriere als Künstler. Gerade
versucht er ein Musical auf die Beine zu stellen, das er für sich und andere
Arbeitslose konzipiert hat, sein Titel: „Arbeitslos und keine Frau“.
Hartnäckig sucht er Mitglieder für sein Ensemble, spricht sogar beim
Bürgermeister von Hannover vor und bittet ihn um Unterstützung. Parallel zum
Musical will er eine Karriere als Schlagersänger starten. In seiner
Einzimmerwohnung produziert er seine eigenen Songs, die er später
professionellen Künstlern vorstellt. Unter anderem Helge Schneider, den er
auf dessen Tour trifft. Die Reaktionen sind verhalten.

Doch sein Tatendrang bleibt unermüdlich. Auf seinem Konzert begeistert
Wolfgang Krone das Publikum. Auch ‚Veteranen‘ des Napoleonfilms und Freunde
sind zu dem Auftritt erschienen, in dem Krone durch seine selbstironische
Darstellung besticht. Er selbst formuliert seine Einstellung am besten:
„…wenn es kein Erfolg wird, muss man aus Niederlagen lernen. Napoleon
hätte das genauso gesehen.“

Uraufführung
Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken
18. Januar 2005
www.max-ophuels-preis.de

Internationale Premiere
Hot Docs Canadian International Documentary Festival in Toronto
Wettbewerb ‚International Showcase‘
23. April 2005
www.hotdocs.ca

Niederländische Premiere
25. Netherlands Film Festival, Utrecht (2005)

Festival
1. Havelländische Filmtage, Rathenow (2005)

Kinoverleih Deutschland
Kinostart 19. Mai 2005
Edition Salzgeber
www.salzgeber.de

TV-Premiere
NDR 15. Januar 2007

HDTV-Ausstrahlungen
EinsFestival 3. September 2008
EinsFestival 4. September 2009

Video on Demand:
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Nederlandse versie / niederländische Fassung

DVD
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